Entwicklungsfassung — noch nicht veröffentlicht
Unternehmens-KI – Wissen, Kontext und Kontrolle
Erfahren Sie, welche Möglichkeiten eine Unternehmens-KI eröffnen kann und welche Voraussetzungen dafür individuell geprüft werden müssen.
Unternehmenswissen und berechtigte Zugriffe
KI kann Texte zusammenfassen, erklären und Entwürfe vorbereiten. Dafür ist 321-Go nicht erforderlich. Eine individuell geplante Unternehmens-KI ergänzt den Zugriff auf vereinbarte, freigegebene Wissensquellen für berechtigte Mitarbeitende.
Quellen & Rechte
ERP, CRM, Dokumente und vorhandene Informationen bleiben die fachlichen Quellen. Ein Retrieval-Ansatz kann passende Inhalte bereitstellen; das bedeutet nicht automatisch ein Training des Modells mit Unternehmensdaten. Quellen, Versionen, Qualität und Nutzungsrechte müssen geprüft werden.
Prüfung & Betreuung
Antworten sollen Quellen und Unsicherheiten erkennbar machen. Fehlende Grundlagen sind offenzulegen; sensible Entscheidungen und Freigaben bleiben bei verantwortlichen Menschen. Eine interne oder externe KI-Betreuung pflegt Quellen, prüft Rückmeldungen und begleitet Änderungen.
Quellen zur Einordnung
Schweizer und internationale Quellen helfen bei der Einordnung. Ihre Ergebnisse sind keine Messung eines 321-Go-Projekts. Die NZG-Schätzung übernimmt daraus keine Einsparungswerte.
Architektur und Schnittstellen
Geplantes Zielbild: bestehende Systeme → geregelte Schnittstellen → Unternehmens-KI und optionaler 321-Go-Kontext → menschlich geprüfte nächste Schritte. Die beiden Fähigkeiten ergänzen sich; keine ist ein Beleg für bereits aktive Integrationen.
Verbindungen einzeln prüfen
Jede Verbindung ist einzeln zu prüfen: verfügbare APIs, Datenqualität, Rollen, Berechtigungen, Sicherheitskontrollen und Verantwortlichkeiten. ERP, CRM und DMS werden nicht ersetzt. Technische Planung, Umsetzung und Tests sind Teil eines gesondert vereinbarten Integrationsvorhabens.
Unterstützung mit Grenzen
KI kann reaktiv auf Fragen antworten, proaktiv Hinweise vorbereiten oder für klar begrenzte Aufgaben beaufsichtigt handeln. Welche Aktionen zulässig sind und wer sie freigibt, wird pro Anwendungsfall definiert. Modelle werden nach Aufgabe, Sprache, Qualität, Infrastruktur und Risiko gewählt: generalistisch oder spezialisiert, lokal oder extern, offen gewichtet oder proprietär.
Modellwahl & Nutzungsrechte
Generalistische und spezialisierte Modelle erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Kleinere lokale Modelle und grössere Modelle werden nach Qualität, Sprache, Ressourcen und Datenbedarf geprüft. Offen verfügbare Modellgewichte sind nicht automatisch vollständig offene Software. Lizenz, Betrieb, Nutzungsrechte und die Bedingungen proprietärer Dienste sind gesondert zu beurteilen.
Datenschutz, Sicherheit und Betrieb
Drei individuell zu prüfende Betriebsoptionen: On-Premise in der eigenen Infrastruktur, privates Schweizer Hosting oder ein kontrollierter Hybridbetrieb. Machbarkeit, Betriebsumfang, Subprozessoren, Sicherheitskontrollen und tatsächliche Datenflüsse sind konkret zu vereinbaren. Das ist keine Aussage, dass alle Varianten bereits produktiv bereitstehen.
Verantwortung & Freigaben
Vier Kontrollprinzipien: Rollen und Berechtigungen; definierte Datenflüsse und Freigaben; Nachvollziehbarkeit, soweit technisch unterstützt; menschliche Verantwortung. Default-Deny für externe Übermittlung ist die Zielvorgabe. Ihre Durchsetzung hängt von der gewählten und geprüften Architektur und Konfiguration ab.
Externe Dienste bleiben optional
Ein externer KI-Dienst ist optional und darf nur mit entsprechender Freigabe einbezogen werden. Es gibt keine pauschale Zusage zu Schweizer Datenverbleib, Anbieter-Speicherung, Zertifizierungen oder Rechtskonformität. Sicherheit wird am konkreten Anwendungsfall geplant, eingerichtet und geprüft.
Vor externer Recherche
Mögliches Zielkonzept für externe Recherche: zulässige Empfänger und Datenkategorien festlegen, Anfragen vor der Übermittlung prüfen und vertrauliche Inhalte nicht ungeprüft mitsenden. Freigaben und Prüfungen sollen nachvollziehbar dokumentiert werden, soweit technisch umgesetzt. Das beschreibt Anforderungen, keine bereits nachgewiesene Übermittlungssperre oder Auditfunktion.
321-Go: Objekt- und Prozesskontext
Beispiel Gerät: Ein QR/NFC-Label führt zum zugeordneten Objekt. Nach gesonderter Berechtigungsprüfung können passende Informationen und zulässige nächste Schritte angeboten werden. Das Label selbst weist keine Identität nach; öffentliche, interne und sensible Aktionen können unterschiedliche Rechte verlangen.
Objekt & Aufgabe
321-Go ergänzt Objekt-, Rollen- und Prozesskontext: etwa Raum, Gerät, Maschine, Fahrzeug, Aufgabe oder Übergabe. Die Verbindung mit KI und bestehenden Geschäftssystemen ist ein individuell zu planendes Zielbild. Ein Scan muss keinen KI-Chat erzwingen; Label-First, Context-First und wenige sinnvolle Schritte stehen im Vordergrund.
Online-First ist der Ausgangspunkt. Selektiver Offline-Betrieb verlangt ein gesondertes Konzept für Cache, Warteschlangen und sichere Synchronisierung. Einstieg in Etappen: IST-Analyse, Strategie und Sicherheit, Infrastruktur und Modelle, optionale 321-Go-Integration, anschliessend kontinuierliche KI-Betreuung. Nicht jede Etappe ist eine obligatorische Buchung.
Identität & erlaubte Aktionen
Zielkonzept: Besuchende erhalten nur öffentliche Informationen; angemeldete Mitarbeitende nur Inhalte gemäss ihrer Rolle. Für externe Servicekräfte sind zeitlich begrenzte Rechte zu prüfen. Sensible Aktionen können eine zusätzliche Identitäts- und Freigabeprüfung erfordern. QR und NFC können unterschiedliche Berechtigungsmodelle benötigen; das Label selbst ist keine Anmeldung.
NZG schätzen, Annahmen prüfen
Monatlicher IST-Aufwand = Vorgänge × Minuten je Vorgang / 60. KI-Effekt = IST-Aufwand × Ihre KI-Annahme. Zusätzlicher 321-Go-Effekt = verbleibender Aufwand nach KI × Ihre Kontext-Annahme. Dadurch wird derselbe Zeitanteil nicht doppelt gezählt.
Zeit wird mit Ihrem CHF-Stundensatz bewertet; selbst eingetragene monatliche KI- und Integrationskosten werden getrennt abgezogen. Ein rechnerischer Zeitwert ist kein zugesicherter Geldzufluss. Nerven und Qualität sind qualitativ zu beurteilen. Alle Prozentsätze sind veränderliche Hypothesen, keine Studien- oder Messwerte. Erst ein Pilot mit IST/SOLL-Messung kann Effekte belegen.
Für einen Pilot IST und SOLL vergleichen: Bearbeitungsaufwand, Antwortqualität, Fehler und Nacharbeit sowie Einführung, Integration, Hosting und Betreuung erfassen. Aufwand gemeinsam pro Prozess beurteilen, ohne eine personenbezogene Leistungsüberwachung daraus abzuleiten. Erst gemessene Ergebnisse erlauben belastbare Aussagen zum konkreten Betrieb.
